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Jenseitskontakte und wie ich dazu kam

Jenseitskontakte und Kartenlegen wurde mir früh in die Wiege gelegt

Jenseitskontakte und KartenlegenSchon als Kind konnte ich mir nicht vorstellen, dass es nach dem Tod nichts mehr gibt, man sich wohl einfach in Luft auflöst. Auf  meine Frage „ Was ist sterben?“ bekam ich die übliche und sicher auch kindgerechte Antwort „ es ist wie schlafen, nur das man nicht mehr aufwacht“. Damit war ich auch lange Zeit zufrieden, machte mir weiter keine Gedanken mehr. Aber vielleicht war es die ererbte spirituelle Ader meiner Großmutter, die sich irgendwann regte und ich wieder darüber nachzudenken begann.

1992 verstarb mein Vater und dieses Thema rückte weiter in den Vordergrund. Einen guten Partner für Gespräche darüber und auch vieles andere im esoterischen Bereich, fand ich in meinem zweiten Mann. Allerdings war das nicht so sein Thema, genauso wenig wie Kartenlegen usw. aber es wurde MEIN Thema.

Ich bin ein eher pragmatischer und realistischer Mensch und „ glaube nur, was ich sehe“.... dachte ich !!! Ich habe dann so vieles gesehen und besonders gehört, das sich diesen Glaubenssatz schnell revidierte. Eine besondere Hilfe war mir dabei meine Lehrmeisterin, eine ausgebildete Parapsychologin, die heute eine bekannte Größe im TV ist. Da lernte ich die „Tonbandstimmen“ aus einer anderen Welt kennen, die so zutreffend waren, dass man schon sehr ungläubig hätte sein müssen um nicht ergriffen zu sein.

Seither kann mich niemand mehr davon abbringen, dass man wirklich Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen kann oder auch umgekehrt. Ich habe vieles gelesen ( hier seien besondern die Bücher des amerikanischen Mediums Sylvia Browne zu empfehlen ), ausprobiert und mich mit anderen zusammengetan und experimentiert. Es stelle sich heraus, dass jeder seine eigne Methode hat, besser gesagt, seien eigene Gabe mitbekommen hat. Einer kann sehen, einer hören, einer fühlen. Das Letztere ist bei mir am deutlichsten ausgeprägt . Als mein Mann verstarb, konnte ich ihn hören, riechen ( eine oft unterschätze Sache ) und ihn deutlich fühlen.

Das gab mir den Mut meine Fähigkeiten mehr und mehr zu trainieren und zu festigen. Aber wie kann man mit seiner Seele „sprechen“, wenn man sie nicht hören und sehen kann? Ein Kommunikationsmittel musste her. Was kann ich ? Karten? OK, ich fertigte mir in langen Nächten und Wochenenden eine eigenes Deck, was mit der Zeit immer mehr wuchs und sich vervollständigte. Nun kam die Premiere : Ich bat meinen Vater und meinen Mann mir zu helfen und siehe da, es klappte wunderbar. Mein Erstaunen war riesig !!!

Von nun an konnte ich Kontakte knüpfen, bekam Fragen beantwortet und durfte wunderbare Begegnungen zwischen dem Kontaktsuchenden und der Seele und auch mir erleben.

Das Erleben dabei ist genauso verschieden, wie es die Seelen selber sind. Manche freuen sich so sehr, dass wir mit ihnen reden wollen, dass mich ihre Energie fast vom Stuhl haut und andere kommen ganz vorsichtig und schüchtern daher. Aber ich musste auch erfahren, dass nicht alle Seelen bereit sind mit uns in Kontakt zu treten und ich kann nur jedem empfehlen, dass auch zu akzeptieren. Oft lohnt sich eine weiterer Versuch nach einigen Wochen. Manchmal sind die Seelen so überrascht von unserem Besuch, dass sie einfach überrumpelt sind, manche haben auch Angst und manche sind eben zu stur oder mögen speziell mich nicht als Medium anerkennen. So, wie sie wohl in ihren letzten Leben auf Erden auch waren.

An dieser Stelle möchte ich gerne etwas berichtigen, was wohl von vielen Kontaktsuchenden missverstanden wird : unsere geliebten Verstorbenen sind KEINE Wahrsager !!! Oft werde ich gebeten die Seelen zu fragen, wie das oder dies ausgeht ( besonders in Erbschaftsangelegenheiten ) oder was man in dieser oder jener Situation machen soll? Gerne geben sie uns Hinweise, manchmal auch auf Dinge, auf die wir selber gar nicht geachtet haben und durchaus teilen sie uns ihre Meinung über gewisse Dinge mit. Aber sie werden nie sagen, dass wir bestimmte Dinge so oder so machen sollen und uns Entscheidungen abnehmen. Wir sind auf der Erde um Erfahrungen zu machen, die uns  in unserer menschlichen und spirituellen Entwicklung weiterbringen sollen.

Die Eltern unter uns werden wissen, dass man nichts aus den Erfahrungen von anderen lernen kann. Wie oft haben sie ihrem Kind schon gesagt, wenn es in die Nähe des Herdes kam „Vorsicht, heiß „ und trotzdem hat es es erst gewusst als es sich höchstpersönlich selber die Finger verbrannt hat. Oder erinnern wir uns an unsere Jugend : all die guten Ratschläge der Eltern, in denen sie uns ihre Erfahrung weitergeben wollten. Wir haben damals nicht hingehört und sie einfach reden lassen. Was wissen die schon ??? Aber so mancher hat sich daran erinnert, viele Jahre später, als er diese Erfahrung selber GESPÜRT hat.

Also würde uns ein Erfahrungshinweis von unseren Verstorbenen gar nichts nutzen, weil wir es selber erleben müssen und BEGREIFEN, sei es noch so mies.

Ein Jenseitskontakt ist etwas wunderbares, gibt er uns doch das Gefühl immer noch mit unseren Lieben verbunden zu sein, dass sie Anteil an uns und unserem Leben nehmen und uns sehr wohl in vielen Dingen helfen können. So ist es ihnen z.B. möglich Kontakte zu Engeln aufzunehmen und diese zu bitten uns zu helfen. Das ist dich eine tolle Sache, oder nicht?

Aber auch die Verstorbenen versuchen oft den Kontakt mit uns aufzunehmen. Auch hier sind sie meist so, wie sie es im Leben waren. Manche versuchen es mit leisem rufen, zarten Geräuschen, andere poltern herum, hängen Bilder ab und schmeißen Türen zu. Bitte haben sie keine Angst, sie wollen uns nicht ärgern oder gar ängstigen. Wenn sie den Kontakt nicht selber herstellen können, wenden sie sich vertrauensvoll an ein Medium, es steht ihnen wunderbares Erlebnis bevor ....

Über die Autorin:

Ala ist Expertin bei Viacarta. Seit über 10 Jahren arbeitet Ala als Kartenlegerin mit den Decks der Zigeunerkarten, Tarot (Raider Waite und Arcus Arcanum) und  Symbolon. Ihr größtes Anliegen ist es, dass jeder Kunde aus dem Gespräch etwas mitnehmen kann, was ihn beruhigt, Klarheit bringt und eventuell auch Anstöße für einen neuen Lebensweg gibt.

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